
Paare, die ein Baby erwarten, müssen bei aller Vorfreude aufs Baby auch viele Entscheidungen treffen, mit denen sie die Zukunft ihrer Familie gestalten wollen. Brauchen wir jetzt eine größere Wohnung? Wie wollen wir das Zimmer einrichten, unser Kleines kleiden? Wer von uns geht wie lange in Elternzeit? Wie soll unser Baby heißen? Die Einrichtung des Kinderzimmers macht jede Menge Spaß, ebenso wie die Diskussion der Namensfrage, die sich erfahrungsgemäß bis in den Kreißsall ausdehnen kann.
Aber bei aller Freude ist jede einzelne Entscheidung auch mit Verantwortung verbunden. Wie man ein Kinderzimmer möbliert, kann wichtig werden, wenn das Baby mit einer Neigung zu Allergien auf die Welt kommt. Wer wie lange Elternzeit nimmt, wirkt sich nicht nur auf den Familienetat, sondern auch auf die Eltern-Kind-Bindung aus. Und selbst ein Name ist wichtiger für die persönliche Entwicklung eines Kindes, als Eltern manchmal glauben.
Weil Vorfreude mit Verantwortung verbunden ist, sollten Paare in der Schwangerschaft natürlich auch überlegen, wie sie Vorsorge für ene gesunde Entwicklung ihres Babys treffen können. Für Eltern ist die Vorstellung, ihr Kind könnte schwer erkranken, kaum zu ertragen. Deshalb lohnt es sich, über die Einlagerung von Stammzelle des Babys nachzudenken. Für Wissenschaftler sind Stammzellen die Hoffnungsträger der Medizin. Davon erhoffen sie sich in Zukunft Heilung von Krebs- und Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Alzheimer, Parkinson, Diabetes und Schlaganfallfolgen.
Bei der Geburt eines Babys eröffnet sich die einmalige Chance, Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu gewinnen und für eine Behandlung in Zukunft einzulagern. Das ist nicht mit unerheblichen Kosten verbunden, ihr Wert im Ernstfall kann aber gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Werdende Eltern haben mehrere Möglichkeiten. Sie können beispielsweise statt der Erstausstattung Hilfe bei der Finanzierung einer Einlagerung wünschen. Außerdem gibt es verschiedene Finazierungsmöglichkeiten.
Eines sollte man möglichst nicht tun: zulassen, dass die wertvollen Stammzellen weggeworfen werden. Wer kein Interessean einer individuellen Einlagerung hat, kann dieStammzellen des eigenen Babys einer Blutbank als Spende überlassen. Dabei entstehen keine Kosten und die Spende kann einem kranken Menschen neue Hoffnung auf ein gesundes Leben geben.


