
Sommertipps für Schwangere
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Sonnenbaden lieber im Schatten
Die Sonne lacht, es ist warm, und alle gehen ins Schwimmbad oder verbringen die Ferien am Meer. Herrliche Aussichten, aber auch wenn es schwer fällt, sollten Schwangere ausgedehnte Sonnenbäder besser meiden. Ihre Haut reagiert aufgrund der hormonellen Umstellung stärker auf Sonnenlicht als sonst. Leider bräunt man nicht nur schneller, sondern auch unregelmäßiger. Ehe man sich verieht, bilden sich dunkle Pigmentflecken im Gesicht und am Körper, die sich erst nach Ende der Schwangerschaft langsam zurückbilden. Schwangere sollten sich vor jeder Outdoor-Aktivität mit einem hohen Sonnenscnutz eincremen und natürlich ganz besonders gut schützen, wenn sie ein Sonnenbad nehmen möchten. Ein schattiges Plätzchen ist jetzt Gold wert!
Dem Schweiß ein Schnippchen schlagen
Die Sonne brennt vom Himmel und man schleppt rund 10 Kilo mehr Gewicht mit sich herum als sonst - da geraten Schwangere nicht nur leichter aus der Puste, sondern auch ins Schwitzen. Schön, dass luftige Schwangerschaftsmode, z.B. weite Sommerkleider, nicht auch noch einengen. Trotzdem sollte man auf ein gutes Deodorant setzen, das anhaltende Frische garantiert.
Nur Bewegung hilft
Wer einen niedrigen Blutdruck hat, weiß aus Erfahrung, dass die Symptome wie Müdigkeit und Schwindel im Sommer eher schlimmer werden. Für Schwangere ist ein niedriger Blutdruck besonders unangenehm und für das ungeborene Baby sogar eine potenzielle Gefahr, weil seine Versorgung mit Sauerstoff beeinträchtigt werden kann. Wer sich besonders müde und schlapp fühlt, sollte zwischendurch die Beine immer mal hochlagen und ausruhen. Ansonsten aber gilt: Bewegung bringt den Blutdruck in Schwung. Das heißt nicht, dass Sie in der Mittagshitze ein Joggingpensum absolvierensollten. Gehen Sie spazieren, fahren Sie Rad, und verlegen Sie Ihre Aktivitäten ins Schwimmbad. Nichts erfrischt so sehr wie das kühle Nass! Außerdem fühlen sich die Kilos im Wasser nur halb so schwerr an, die Gelenke werden entlastet und der Wasserdruck auf der Haut sorgt auch dafür, dass sich weniger Wasser einlagert.
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| Foto: Fotolia/fotofrank |
Das gesamte Bindegewebe, einschließlich der Beinvenen, ist in einer Schwangerschaft ectrem nachgiebig. Die Folge: Das Blut staut sich in den Beinen. Die Beine werden dick, fühlen sich müde und unruhig an, schmerzen. Jede dritte Frau entwickelt in der Schwangerschaft sogar Krampfadern. Bei bereits bestehenden Venenproblemen bieten Kompressionsstrümpfe und -strumpfhosen die einzige Garantie gegen eine Verschlimmerung. Zur Vorbeugung empfehlen sich gezielte Venengymnastik, maßvolle Bewegung sowie Kaltwasser-Anwendungen. Entscheidend ist es, die Wadenmuskeln zu stärken, damit das Blut mit mehr Druck Richtung Oberkörper fließen kann. Eine Übung, die man überall machen kann: abwechselnd die Zehen und dann die Fersen hochziehen. Oder die Füße kreisen lassen. Wassergymnastik ist im Sommer ideal. Beim Gehen im flacheren Wasser entweder die Knie zum Bauch oder die Fersen zum Gesäß ziewhen. Optimal ist es, wenn Sie die Unterschenkel immer nach dem Duschen nach dem Kneipp-Prinzip trainieren. Führen Sie den kalten Wasserstrahl an der Außenseite vom Knöchel bis übers Knie hoch und innen bis zum Fuß nach unten. Einen angenehm kühlenden und abschwellenden Effekt haben Massagen mit speziellen Pflegeprodukten aus der Apotheke. Wichtig ist, dass Gel oder Creme immer Richtung Herz einmassiert werden.



