05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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RUND UND GESUND
Achtung Hefepilz!

Hefepilz in der Schwangerschaft muß behandelt werden


Schwangere mit kleinem Mädchen bei Gymnastik

Für eine Schwangere ist die Wahrscheinlichkeit, an einer vaginalen Hefepilz-Infektion zu erkanken, deutlich höher als für eine nicht schwangere Frau. Etwas 3o Prozent der Frauen haben am Schwangerschaftsende eine solche Infektion. Sie wird meist von der Hefepilz-Spezies Candida albicans hervorgerufen. Die Ursache für das erhöhte Risiko: Mit einer Schwangerschaft gehen hormonelle Veränderungen einher, der Säuregehalt des Scheidenmilieus sinkt, die Glukosekonzentration steigt. Diese Veränderungen führen dazu, dass sich Hefepilze leichter in der Scheide vermehren können. Diese Infektion stellt weder für die Mutter noch für das heranwachsende Baby ein großes Risiko dar. Sie sollte dennoch behandelt werden. Denn auf einen Scheidenpilz können bakterielle Infektionen aufsatteln, die die Schwangerschaft möglicherweise gefährden, Und: Liegt zum Zeitpunkt der Entbindung eine Hefepilzinfektion vor, so überträgt sich der Pilz bei der Geburt leicht auf das Neugeborene. Sehr häufig entwickelt sich bei dem Baby dann eine Mykose (Pilzbefall) im Windelbereich oder Mund, die therapiert werden muß. Wenn Sie Schwanger sind und Symptome einer Pilzinfektion haben, so gilt: In jedme Fall eine Gynäkologen aufsuchen. Er diagnostiziert, ob die Beschwerden auf Candida albicans zurückzuführen sind und ob ein Befall mit krnakheitsauslösenden Bakterien besteht. Frauenärzte empfehlen, auch Frauen, die keine Symptome spüren, ab der 34. Schwangerschaftswoche auf Pilze zu untersuchen. Ist eine Hefepilzinfektion nachweisbar, wird eine lokale Therapie mit Antimykotika durchgeführt; auch hier weiß der Gynäkologe, welche Präparate in der Schwangerschaft geeignet sind. Weitere Informationen: www.dgk.de/vaginalpilz