23.05.2013

Aktuelle Ausgabe

JA ZUM BABY 02/13
Ab dem 17. Mai bei Ihrem Gynäkologen und in Krankenhäusern mit Entbindungsstation erhältlich.

Gewinnen Sie hier
tolle Preise!

 

RUND UND GESUND
Beschwerden

Schwangerschaftsbeschwerden - Bauch - und Beine im Blickpunkt


Schwangerschaftshormone sorgen dafür, dass das Baby sich in der Plazenta einnisten und entwickeln kann. Außerdem sorgen sie dafür, dass Muskulatur und Gewebe locker werden, um Platz fürs Baby zu schaffen. Das aber kann für Bauch und Beine zum Problem werden.

Ich bin so stolz auf meinen BauchSchwanger! Ob lange gewünscht oder ganz überraschend - der „andere Umstand" stellt die werdenden Eltern vor eine ganz neue Situation. Mag auch eine Schwangerschaft die natürlichste Sache der Welt sein - für den Körper bedeutet sie doch eine gewaltige Umstellung. Schließlich müssen alle Voraussetzungen für die gesunde Entwicklung des Babys geschaffen werden. Lange bevor das Bäuchlein sich wölbt, passt sich der Hormonhaushalt den veränderten Bedingungen an. Die vermehrte Hormonausschüttung macht sich unter anderem durch Müdigkeit, morgendliche Übelkeit, kuriose Essgelüste oder Stimmungsschwankungen bemerkbar. Das alles ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Blähungen und Völlegefühl

Das gilt auch für Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl, die vielen Frauen zu Beginn der Schwangerschaft verstärkt zu schaffen machen. Verursacht werden sie durch das Hormon Progesteron. Es senkt die Muskelspannung in der Gebärmutter, um vorzeitige Wehen zu verhindern, es lockert und beruhigt die Muskulatur der inneren Organe - auch die von Magen und Darm. Die Folge: Der Speisebrei wird nicht mehr zügig weitertransportiert, es bilden sich vermehrt Darmgase, die nicht entweichen können. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft macht zudem das wachsende Baby den Verdauungsorganen den Platz streitig. Sie werden beiseite gedrängt und eingeengt, so dass sich die im Darm befindliche Luft aufstaut und Blähungen verursacht, die teilweise recht schmerzhaft sein können. Lindernd bei Blähungen können Kräutertees aus Fenchel, Kümmel oder Melisse sein. Auch eine leichte Bauchmassage oder ein warmes Bad tun gut. Bei akuten Blähungen bringen beispielsweise Produkte mit dem Wirkstoff Simeticon (Apotheke) schnelle und wirksame Hilfe. Der Wirkstoff löst die im Nahrungsbrei eingeschlossenen Gasbläschen auf rein mechanische Weise auf, so dass frei werdende Gase auf natürlichem Weg zumeist über den Blutkreislauf entfernt werden können. Der Wirkstoff selbst wird unverändert wieder ausgeschieden. Er ist unbedenklich für Schwangere und frei von Nebenwirkungen. 

Schwangere sollten Krampfadern vorbeugen

Müde und schwere Beine am Abend, geschwollene Füße, Schuhe, die einem im Laufe des Tages zu eng vorkommen - all dies können erste Anzeichen für eine Venenerkrankung sein. Sportliche SchwangereAuch Spannungsgefühl, ziehende Schmerzen oder Jucken in den Beinen sowie nächtliche Wadenkrämpfe können typische Anfangssymptome sein. Dann gilt es schnell zu reagieren, denn je eher eine Venenerkrankung erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Venenleiden kommen schon in der Normalbevölkerung relativ häufig vor, besonders gefährdet sind aber Frauen in der Schwangerschaft. In der Schwangerschaft transportieren die Venen etwa 20 Prozent mehr Blutvolumen. Außerdem leiden sie besonders stark unter der erhöhten Progesteron- Produktion. Das Progesteron, das die höhere Elastizität des Gebärmuttergewebes unterstützt, setzt den Venenwänden zu. Sie verlieren im Verlauf der Schwangerschaft zunehmend an Spannung. Dadurch „versackt" das Blut im Bindegewebe. Die Beine schwellen an, der Blutfluss zurück zum Herzen ist gestört. Außerdem belastet das zunehmende Körpergewicht das Venensystem. Bei jeder zweiten Schwangeren bilden sich als Folge der hormonellen Belastungen Krampfadern. Deshalb sind vorbeugende Maßnahmen in der Schwangerschaft besonders wichtig.


5 Tipps für weniger Bauchbeschwerden

1 In Ruhe essen und jeden Bissen gründlich kauen,
2 Verdauungsspaziergänge machen,
3 auf blähende Speisen (z. B. Hülsenfrüchte, Kohl und Lauchgemüse) verzichten,
4 Fettes, Gebratenes und Zuckerhaltiges möglichst meiden,
5 auf Getränke mit Kohlensäure verzichten.

5 Tipps für gesunde Beine


1 Machen Sie ausgedehnte Spaziergänge, täglich 30 Minuten. Und entlasten Sie die Venen beim Schwimmen.
2 Versuchen Sie, möglichst wenig zu stehen. Am Bügelbrett oder beim Kochen Pausen machen und umhergehen.
3 Beine beim Sitzen nicht übereinander schlagen. Harte Stuhlkanten vermeiden. Beim langen Sitzen häufig die Füße bewegen (kreisen, auf- und abwippen). So oft wie möglich: Beine hochlegen.
4 Auf langen Reisen oder beim langen Stehen Kompressionsstrümpfe tragen.
5 Mittel mit Rosskastanienextrakt dichten die porösen Venenwände von innen ab und reduzieren Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Dadurch gehen die Schwellungen zurück, der Blutstau in den Venen löst sich, und die Durchblutung funktioniert wieder besser. Neuen Wasseransammlungen wird vorgebeugt.