19.05.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 02.12
Ab April 2012 bei Ihrem Kinderarzt und Apotheker erhältlich

------ Anzeige ------

 

GESUNDHEIT
Vorsicht bei Erkältungen

Vorsicht bei Erkältungen


Paracetamol gilt als besonders geeigneter Wirkstoff zur Behandlung von Fieber und Schmerzen bei kleinen Kindern. Doch bei versehentlicher Überdosierung drohen gesundheitliche Schädigungen. Paracetamol wird Kindern als Monopräparat gegen Schmerzen oder Fieber gegeben und ist in einigen so genannten Grippemitteln enthalten. Durch die Kombination verschiedener Arzneimittel oder Darreichungsformen, wie Tabletten, Zäpfchen oder Säften, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu unbeabsichtigten Überdosierungen. Bekommt das Kind mehrere Arzneimittel, sollten Eltern darauf achten,
dass das Kind nicht versehentlich zu viel Paracetamol einnimmt. Die Gesamtdosis sollte auf das Alter und das Gewicht abgestimmt werden. In der Regel werden 10 bis 15 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes als Einzelgabe, pro Tag höchstens 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gegeben. Ist die mehrfache Gabe eines Schmerzmittels nötig, sollten zwischen den Einnahmen mindestens sechs Stunden liegen. Erkältungsmedikamente mit ätherischen Ölen sind für Kinder nicht immer geeignet. Eukalyptusöl und seine Zubereitungen sollten nicht im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern verwendet werden.

Pfefferminzöl darf bei ihnen nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb aufgetragen werden. Es besteht das Risiko eines Krampfs der Atemwege, im Extremfall kann es zu Atemnot kommen. Auch vermeintlich harmlose Erkältungsbäder sind für die Kleinsten nicht immer empfehlenswert. Hustenden Kleinkindern helfen zum Beispiel Arzneimittel mit Extrakten aus den Heilpflanzen Thymian oder Efeu. Apotheker informieren gerne über altersgerechte Arzneimittel.