19.05.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 02.12
Ab April 2012 bei Ihrem Kinderarzt und Apotheker erhältlich

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FAMILIE & PARTNERSCHAFT
Geschwisterrivalität

Eifersucht

Eifersucht, Neid, Ablehnung, Agression sind zwischen Geschwistern ebenso alltäglich wie Liebe und Vertrauen. Der Grund liegt ganz einfách darin, dass die Kinder die Aufmerksamkeit der Eltern nicht gerne teilen. Mit der Geburt des Geschisterchens ändert sich sehr viel im Leben eines Kindes, insbesondere bei Erstgeborenen. Sie fühlen sich zurückgesetzt und möchten den ursprünglichen Zustand wieder erreichen.

Nur: Das Geschwisterkind verschwindet nicht einfanch - ganz im Gegenteil: Besonders am Anfang muß die Mutter viel Aufmerksamkeit und Fürsorge für das Baby aufbringen. Da ist es leicht zu verstehen, dass Eifersucht und Rivalität aufkommen.Darum ist es besonders wichtig, dass Eltern ihr Kind gut auf den Neuankömmling vorbereiten und darauf achten, das es nicht zu kurz kommt.
Übrigens: Eifersucht, die offen gezeigt wird, ist besser als versteckte Agression. Nicht selten ist das Kind vor den Augen der Eltern sehr lieb zu seinem Geschwisterchen. Wird es mit ihm allein gelassen, ärgert oder stupst es das Baby.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind. Zeigen Sie ihm deutlich, dass es genauso lieb gehabt wird wie sein Geschwisterkind. Nehmen Sie sich Zeit ganz mit ihm allein.

Geschwisterrivalität

 Geschwister, die altersmäßig eng zusammenliegen und das gleiche Geschlecht haben, rivalisieren besonders intensiv miteinander. Sie erleben sich ähnlich. Sie verbringen viel Zeit miteinander, gehen oft sogar in die gleiche Kindergartengruppe. Sie vergleichen sich ständig, und das birgt so manchen Konfliktstoff. Gefühle von Benachteiligung und Frustation sind an der Tagesordnung.
Geschwister mit größerem Altersabstand und ungleichem Geschlecht kommen meist gut miteinander aus.

Am günstigsten ist ein Altersabstand von etwas drei Jahren. Das ältere Kind löst sich bereits etwas aus der Familie und hat eigene Freunde. Es ist nicht mehr in dem Maße auf die Aufmerksamkeit der Eltern angewiesen wie kleinere Kinder.

Eingie Tipps:

  • Vermeiden Sie Vergleiche zwischen den Kindern. Bemerkungen wie "Markus ist viel sportlicher als Benjamin" stacheln das gegenseitige Wetteifern noch an.
  • Loben Sie jedes Kind für seine besonderen Stärken.
  • Behandeln Sie Ihre Kinder so gercht wie möglich. Wird ein Kind bevorzugt, sind Neid und Eifersucht bei dem Geschwisterkind verständlich.
  • Lassen Sie Ihrem Kind Zeit: Jedes Kind braucht seine Entwicklung, seine eigene Zeit. Ob ein Kind zwei Wochen früher oder später laufen lernt, ist keine Frage von Belang!


Ständige Streitereien zwischen den Geschwistern

manche Geschwister sind zeitweise wie Hund und Katz. Man hat den Eindruck, die streiten ununterbrochen aus den kleinsten Anlässen. Eifersucht, Rivalität oder einfach Spaß am Streiten? Oft ist nicht auszumachen, was hinter diesen ständigen kleinen Konflikten steht. Die ewigen Streitereien können das Familienklima erheblich belasten. Hier einige Tipps:

  • Mischen Sie sich nicht ein: Bei Streitereien im Kinderzimmer ist meist nicht zu klären, wer Schuld hat oder angefangen hat. Hier gerecht zu sein, ist schier unmöglich. Außerdem lernen Kinder, ihre Meinung zu vertreten, sich durchzusetzen oder Kompromisse zu schließen. Und sich wieder zu vertragen. Auch, wenn es oft hoch her geht - meist sind Streitereien sehr schnell vergessen. Denn die Kinder sind praktisch gezwungen, sich wieder anzunähern. Schon allein deshalb, weil sie zusammen leben.
  • ausnahmen sind natürlich bewusste Provokationen in Ihrer Anwesenheit, die Zerstörung von Dingen oder wenn die Gefahr besteht, dass andere Kinder verletzt werden.
  • Unterstützen Sie einen eigenen Freundeskreis. Geschwister können miteinander spielen, müssen aber nicht.
  • Jedes Kind braucht ein Rückzugsgebiet, in dem es auch mal allein sein kann

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