19.05.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 02.12
Ab April 2012 bei Ihrem Kinderarzt und Apotheker erhältlich

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FAMILIE & PARTNERSCHAFT
Reise mit Kindern

Reisen mit Kindern

Auch in diesem Jahr starten wieder viele Familien mit ihrem Nachwuchs
in den Urlaub. Ob die Fahrt zum Vergnügen oder zum Alptraum wird,
liegt größtenteils in der Hand der Eltern. Eine gute Vorbereitung
erspart allen Beteiligten viel Stress. Deshalb hat der ADAC folgende
Tipps zusammengestellt:

- Säuglinge nicht aus dem Rhythmus bringen und stattdessen die Fahrt
ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anpassen.


- Nicht mehr als 500 Kilometer an einem Tag einplanen und mit
gleichbleibendem Tempo ohne abruptes Bremsen fahren.


- Ausreichend Pausen machen in denen sich die Kinder einmal richtig
austo-ben können. Über 100 Autobahnraststätten besitzen
Kinderspielplätze, Spielecke, Babywickelräume oder sogar Babybetten.
- Spielvorlagen, Papier oder Malbücher sollten in ausreichender Menge
im Auto griffbereit liegen.


- Einzelkinder im Auto nicht sich selbst überlassen. Wenn möglich,
sich zeitweise nach hinten setzen und vom Urlaubsland erzählen. So
wird zudem die Gefahr verringert, dass der Fahrer durch das Kind
abgelenkt wird.


- Phantasie ist gefragt: Geschichten erzählen, Ratespiele wie zum
Beispiel "Ich packe meinen Koffer", Kennzeichen erraten oder mit den
Buchstaben der Nummernschilder Sätze bilden, sind je nach Alter des
Kindes ein beliebter Zeitvertreib.


- Ältere Kinder können sich mit einem Nintendo, iPod oder MP3-Player
sehr gut alleine beschäftigen. Für kleinere Kinder eignet sich nach
wie vor der Kassettenrekorder hervorragend zur Ablenkung.


Ausgeliehene Kassetten mit neuen Geschichten sind besonders beliebt.
- Auf einen gut gepolsterten Kindersitz achten. Bei kleinen Kindern
muss dieser eine sinnvolle Schlafposition zulassen. Ansonsten
ermöglicht ein Zubehör-Schlafkissen eine bequeme Ruheposition.
Gurtschoner, können zudem ein unangenehmes Reiben auf der Haut
verhindern, dürfen aber nicht zu stark auftragen, da sonst der Gurt
zu locker am Körper anliegt.


- Manchen Kindern wird im Auto leicht übel. Nicht nüchtern oder mit
vollem Magen aufzubrechen, ist hilfreich. Spucktüten sollten im Auto
in Reichweite sein. Oftmals hilft gegen Reiseübelkeit auch, den
Kindersitz in der Mitte der Rückbank zu platzieren, weil das Kind
dann durch die Frontscheibe nach draußen schauen kann.


- Wasser ist der beste Durstlöscher, frisches Obst der beste Imbiss.

Auch auf der Urlaubsfahrt gilt: Kein Kind darf ungesichert im Auto
mitfahren. Nicht einmal zum Schlafen darf der Nachwuchs - egal
welchen Alters - den Kindersitz verlassen. Kindersicherheitssysteme
sind in fast allen europäischen Urlaubsländern vorgeschrieben. Der
ADAC hält eine kostenlose Broschüre "Mit kleinen Kindern auf großer
Fahrt" in allen Geschäftsstellen bereit.