19.05.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 02.12
Ab April 2012 bei Ihrem Kinderarzt und Apotheker erhältlich

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FAMILIE & PARTNERSCHAFT
Gut geschützt geniessen

Gut geschützt geniessen
Wechsel von Kälte und Wärme belasten Babys Haut 

 

 Hess Natur
 Foto: Hess Natur
Babyhaut ist, so prall und robust sie auch wirkt, zart und sensibel. So kann sie einerseits noch nicht genug Feuchtigkeit speichern und trocknet deshalb schnell aus. Außerdem reagiert sie empfindlich auf Reizungen. Gerade der Wechsel von Wärme und Kälte kann den Kleinsten zu schaffen machen. Aber wenn Sie Babys Haut vor Belastungen schützen, steht einem schönen Spaziergang auch bei Schnee und Matsch nichts mehr im Wege. Jeder Spaziergang ist ein Erlebnis fürs Baby. Mit zunehmendem Alter bekommt es ja von seiner Umgebung immer mehr mit. Außerdem tanken die Kleinen an der frischen Luft Sauerstoff und stärken ihre Abwehrkräfte. Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern bei jedem Wetter mit ihrem Nachwuchs nach draußen gehen. Egal, ob die Sonne scheint, es windig ist oder Regen bzw. schöner weißer Schnee vom Himmel fällt. Schnee übt auf Kinder überhaupt eine ganz besondere Faszination aus. Ganz fasziniert schauen die Kleinen den weißen Flöckchen zu, die in der Luft tanzen und auf die Kleinen zufliegen. Damit die zarte Babyhaut nicht unter der Schneekälte leidet, sollte man das Gesicht vor dem Spaziergang mit einer guten Baby Wind- und Wettercreme einreiben. Sie stärkt durch ihre reichhaltigen rückfettenden Wirkstoffe die Schutzfunktion der Haut, so dass spröde und raue Hautstellen gar nicht erst entstehen. Nach dem Ausflug in die Winterlandschaft geht es für Eltern und Kinder aber schnell nach Hause ins Warme. Hier lässt es sich mollig eingewickelt gemütlich zusammen kuscheln. Nach dem Aufenthalt in der kalten Winterluft draußen belastet wiederum der Wechsel zur warmen Zimmerluft die zarte Babyhaut, deren natürlicher Eigenschutz ja noch nicht voll entwickelt ist. Deshalb reagiert sie besonders empfindlich auf den Kälte- und Wärme-Mix. Zur Après-Pflege empfehlen sich Pflegeprodukte für besonders trockene Haut. Sie enthalten Bestandteile wie natürliches Nachtkerzenöl, dass die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und Hautirritationen durch äußere Reize schützt. Und sollte die zarte Haut der Kleinen nach einem Winterausflug doch einmal gereizt oder gerötet sein, wirkt eine Creme mit den Inhaltsstoffen Panthenol, Vitamin E und Kamillewirkstoff schnell wieder beruhigend. 

Der richtige Kalt-Warm-Mix

5 Tipps für draußen 

Haut warm halten. Eltern sollten Ihr Kleines in der Zwiebeltechnik anziehen. Mützchen, Socken und Handschuhe nicht vergessen und daruf achten, dass Ärmchen und Beinchen ganz bedeckt sind. Wärmend und niedlich: eine lustige bunte Strumpfhose. 

Für Frischluft sorgen. Angst vor Erkältungen ist nicht nötig. Denn gerade im Freien stärkt das Baby sein Immunsystem. Lediglich das Neugeborene sollte die ersten drei Wochen zu Hause bleiben. Auch wichtig: Der Kinderwagen darf luftig, aber nicht zugig sein. 

Aufmerksam sein. Ein schlafendes Baby kühlt schneller aus als ein waches. Die Körpertemperatur der Kleinen lässt sich ganz leicht im Nacken oder am Hals prüfen. Sie sollte warm, aber nicht heiß sein. 

Nicht übertreiben. Wenn die Temperatur deutlich unter null Grad liegt, es stürmt oder neblig ist, sollten Eltern den Winterausflug lieber auf sonnigere Tage oder die wärmere Mittagszeit verschieben.  

Richtig cremen. Eine gute Wind- und Wettercreme bietet sicheren Rundumschutz für das besonders empfindliche Gesicht. Sollte der Tag im Schnee die Babyhaut doch einmal leicht gerötet und gereizt haben, bitte eine beruhigende Feutigkeitspflege auftragen. Die Wirkstoffe panthenol, Vitamin E und Kamille beruhigen strapazierte Haut besonders schnell. 

5 Tipps drinnen 

Nicht zu stark heizen. Babys haben schwach ausgebildete Schweißdrüsen. Sie merken nicht, wenn es zu heiß oder zu kalt ist. 20 Grad Zimmertemperatur sind ideal. 

Gutes Raumklima schaffen. Trockene Heizungsluft belastet die Schleimhäute der Kleinen. Öfter einmal feuchte Tücher auf die Heizung legen und die Luftfeuchtigkeit testen. Sie sollte bei 50 bis 70 Prozent liegen. 

Durchzug vermeiden. Lüften muss sein, aber: Das Kinderbett muss geschützt stehen, weder zu nah am Fenster noch an der Tür. Sonst kann sich das Kleine leicht erkälten. Für Licht sorgen. Die Kleinen brauchen besonders in den dunklen Wintermonaten tagsüber auch in der Wohnung Licht, um Vitamin D bilden zu können. Das ist wichtig für den Knochenaufbau. 

Schmusen & Kuscheln. Körperkontakt ist in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig, damit der kleine Mensch Vertrauen entwickelt. Deshalb: regelmäßig kuscheln und Babys Haut massieren.