19.05.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 02.12
Ab April 2012 bei Ihrem Kinderarzt und Apotheker erhältlich

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DAS 1. LEBENSJAHR
Gut behütet

 

 Gut behütet
 iStockphoto/Thinkstock

Die Sonne lacht - da möchte man einfach nur an die frische Luft und ihre Wärme auf der Haut spüren. Auch Babys lieben Wärme und genießen jeden Spaziergang, jedes Nickerchen im Schatten und jede Krabbelstunde im Garten jetzt ganz intensiv. Allerdings sollten Eltern Vorkehrungen zum Schutz der Kleinen vor den Schattenseiten des Sommers treffen.

Die Sonne wärmt unsere Haut und unsere Seele. Da ist es kein Wunder, dass man die sonnigen Tage am liebsten im Freien verbringen möchte. Für kleine Kinder ist der Sommer aber kein reines Vergnügen. Wärme tut ihnen gut, Hitze vertragen sie aber nicht. Deshalb ist es wichtig, ihnen ein geschütztes, kühles Plätzchen zum Schlafen und Spielen anzubieten. Für den Kinderwagen sollte man immer ein schattiges Plätzchen suchen und die Kleinen im Wagen nicht zu warm anziehen. Ein Mützchen tut allerdings auch im Sommer seine Wirkung. Es schützt Babys Kopf nämlich vor Überhitzung und einem drohenden Hitzschlag.

 

Sicherheit für Sunshine-Babys
 Hemera/Thinkstock

Kein Sonnenbad ohne Sonnenschutz - was für Erwachsene gilt, gilt erst recht für kleine Kinder. Für Babys bedeutet Sonnenschutz allerdings nicht, dass seine freien Hautflächen möglichst dick eingecremt werden sollten. Erst im Verlauf des ersten Lebensjahres bildet Babyhaut genug Pigmente, um sich durch Bräunung vor dem Eindringen von UV-Strahlung zu schützen. Bis dahin hilft ihr auch keine Sonnencreme bei der Strahlenabwehr. Und weil jeder Sonnenbrand Babys Haut bis hin zu späterem Hautkrebs schädigen kann, muss man die Kleinen auf andere Weise schützen. Ein schattenspendender Baum, ein Sonnendach überm Kinderwagen oder ein Sonnenschirm bieten den Schutz, den die sensible Babyhaut braucht.

Weil auch Mücken und andere Insekten bei Wärme aktiv werden, sollte man sie möglichst vom Baby fenrhalten. Ein Moskitonetz überm Kinderwagen und Babybett ist zum Schutz der Kleinsten besser als chemische Abwehrmittel, von denen kaum eins für die Anwendung an kleinen Kindern unter einem Jahr geeignet sind. Am besten fragt man den Kinderarzt oder Apotheker nach geeigneten Mitteln.

Für die Abendstunden gilt: Zur Abwehr von Mücken empfiehlt es sich, ein Fenstergitter anzubringen, dass die blutsaugenden Besucher fernhält. Apropos Blutsauger: Die Gefahr, die von Zewcken ausgeht, wird leider immer noch unterschätzt. Zwar weiß man um das Risiko einer FSME-Infektion durch Zeckenbisse, die allerdings auf einzelne Regionen in Deutschland beschränkt ist. Aber Zecken, die im heimischen Garten und auch in öffentlichen Parkanlagen auf einen neuen Wort lauern, tragen oft Bakterien in sich, die eine Boreliose-Infektion übertragen können.

Davor kann man sichh leider nicht durch eine Impfung schützen, die gegen FSME entwickelt wurde und auch für die Kleinsten erträglich ist. Boreliose kann schwere Folgeschäden nach sich ziehen, die wegen der vielfältigewn Symtome oft erst spät diagnostiziert werden und dann antibiotisch behandelt werden müssen. Deshalb sollten Eltern die Kleidung und besonders den Körper ihres kleinen Sonnenscheins abends immer nach den winzigen Spinnentierchen absuchen. Weil sie sich oft mit der Suche nach dem idealen Saugplatz reichlich Zeit lassen, bleibt ein Zeitfenster für die Suche nach den unerwünschten Besuchern.

Für heiße Sommernächte gilt: Das Schlafzimmer gut kühlen, denn bei Hitze schlafen die Kleinen schlecht. Sie schwitzen leicht, was ihren Schlafrhythmus beeinträchtigt und auch die Eltern um ihre wohlverdiente Nachtruhe bringt.