
Babys Haut ist viel dünner als die eines Erwachsenen. Au0erdem finktionieren im Babyalter wichtige Eigenschutzfunktionen (z.B. Bräune durch Pigmentierung, die ja eine Schutzreaktion der Haut ist) noch nicht. Deshalb muß man sie vor Belastungen bewahren und vor Gefahren, wie sie von den UV-Strhalen der Sonne ausgehen, schützen. Die Eltern sollten darauf achten, dass ein Kind in seinem ersten Lebensjahr möglichst gar keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Hier sind wichtige Regeln für Babys Schutz vor der Sonne
Im ersten Lebensjahr gehört ein Baby ausschließlich in den Schatten. Wenn Sie Ihr Kind im Urlaub mit an den Strand nehmen, sollten Sie unbedingt einen Sonnenschirm für den kleinen Schatz mitnehmen. Unbedeckte Haut wie Gesicht und Händchen sollten vorsichtshalber mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden, denn selbst im Schatten ist ein Teil der UV-Strahlung der Sonne noch aktiv. Leichte Kleidung sollte der Nachwuchs auch bei höheren Temperaturen tragen. Ideal ist ein Baumwollhemdchen zur langen Hose. Ein Hütchen gehört ebenfalls unbedingt zur Sommerbekleidung. Es schützt das Köpfchen der Kleinen auch vor Überhitzung.

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Je älter die Kleinen werden, desto mobiler werden sie auch. Dann möchten sie nicht mehr im Kinderwagen liegen und bleiben auch nicht auf ihrer Krabbeldecke liegen. Jetzt sind Sonnenschutzmittel und eine leichte Bekleidung besonders wichtig, denn man kann gar nicht verhindern, dass die Kleinen ihren geschützten Schattenbereich verlassen. Wenn Sie mal bis zum Wasser gekrabbelt sind: gleich abtrocknen, die Kleidung wechseln und zur Sicherheit neu eincremen.
Sonnenschutz für Kinder sollte einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufweisen. Aus Sicht der Dermatologen sind Produkte auf der Basis mineralischer Mikropigmente am besten für die zarte Haut, weil die feinen Pigmente Sonnenstrahlung bereits an der Hautoberfläche reflektieren und so ein Eindringen in die Haut verhindern. Wenn das Sonnenschutzmittel auch noch wasserfest ist, ist Babys Haut gleich dreifach geschützt.
Babys mögen zwar Wärme, Hitze können die Kleinen aber nicht gut vertragen. Am besten sind die Kleinen in der Mittagszeit im Hotelbettchen aufgehoben. Dort ist es angenehm kühl und die Kleinen sind dankbar für eine Siesta, die ja auch ihrem natürlichen Schlafrhythmus entspricht.
5 häufige Elternfragen zum Thema Hautpflege.
Cremes, Puder und Lotionen. Was gehört wirklich an Babys zarte Haut? - Unsere Experten empfehlen
Welche Pflegeprodukte braucht man für ein kleines Baby?
Wichtig für den Anfang sind ein mildes Waschgel, ein Babyöl zur Reinigung, Pflege und Massage, sowie eine Lotion, Creme oder Milch für den Windelpopo eine Wundschutzcreme bereitlegen. Sehr praktisch sind zudem Tücher für die Poreinigung.
Welche Zusätze gehören in das Badewasser - Muttermilch, Badeöl oder besser gar nichts?
Wasser lässt die Haut aufquellen und trocknet sie aus. Von einem puren Wasserbad ist dehalb abzuraten. Gut rückfettende und milde Badeöle oder Öl-Lotion-Bäder schützen die Babyhaut vorm Austrocknen.
Wie oft soll man die Babyhaut eincremen
So oft wie nötig. Das heißt, nach dem Bad, der Reinigung, vor allem in der kalten Jahreszeit auch vor dem Spazierengehen. Bei trockener Haut kann das durchaus mehrmals am Tag sein.
Wie entfernt man am besten das "Kindspech", den klebirgen, zähen Stuhlgang des Neugeborenen?
Im Prinzip genauso wie bei jedem Wickeln. Babyöl auf ein weiches Tuch geben und vorsichtig abwischen, wobei man so wenig wie möglich rubbeln sollte, um die Haut nicht unnötig zu reizen. Ich empfehle Babyöl und ein Tissuetuch, diese Kombination reinigt und pflegt in einem Arbeitsgang.
Vor allem Luft. Wenn sich erste Rötungen zeigen, sollten Sie ihr Baby so oft und lange wie möglich nackt strampeln lassen, im Winter z.B. unter dem Heizstrahler auf dem Wickeltisch. Außerdem den kleinen Po nicht abrubbeln, sondern möglichst sanft abtupfen und oft wickeln, damit der Po immer schön trocken ist. Zur Pflege nimmt man eine spezielle Wundschutzcreme, z.B. mit Panthenol und Zink, das fördert die Wundheilung.


