05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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DAS 1. LEBENSJAHR
Der richtige Kinderarzt

Der richtige Kinderarzt für Sie

Das sollten Sie von einem Kinderarzt erwarten
Ein guter Kinderarzt nimmt sich trotz Zeitdrucks Zeit für Gespräche, respektiert Ihre Sorgen und hat ein liebevolles Händchen für dne Nachwuchs. Das Personal ist freundlich und hat für jeden kleinen Patienten ein nettes Wort bereit. Die Praxis muss nicht hypermodern eingerichtet sein, sondern strahlt eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre aus. Er/sie ist beriet, strittige Themen (z.B. das Impfthema) mit Ihnen zu diskutieren und fähig, Diagnosen und Therapieempfehlungen verständlich zu erklären.

 

So finden Sie einen guten Kinderarzt
Am besten fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis nach guten Kinderärzten. Erfahrene Eltern geben Tippes gerne weiter. Empfehlungen kann man auch schon im Schwangerschaftskurs austauschen. Bitten Sie unbedingt Ihre Hebamme und auch die Frauenärztin bzw. Ihren Frauenarzt um Tipps. Auch in den Communitys des Internets werdne Adressen ausgetauscht.

Darauf achten Kinderärzte besonders
Niedergelassene Kinderärzte sind Ansprechpartner für alle gesundheitlichen Probleme, die ein Kind haben kann. Manchmal kann eine Überwesiung an Fachärzte sinnvoll sein, manchmal muss ein Kind auch zur Behandlung oder Beobachtung in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Für die Basisvorsorge und -versorgung ist aber der Kinderarzt der kompetente Ansprechpartner. Deshalb sollten und können Sie seinen Rat zu allen Problembereichen einholen, die in diesem Lebensabschnitt auftreten und wichtig sind.

Das sollten Sie auch wissen
Gute Kinderärzte sind sher begehrt. Wundern Sie sich also nicht, dass seine/ihre Praxis oft gerappelt voll ist. Längere Wartezeiten sollten also einkalkuliert werden -besonders wenn gerade mal wieder ansteckende Viren im Umlauf sind.

Vorsorgetermine im ersten Lebensjahr
Vorsorgeuntersuchungen sind freiwillig und kostenlos, wie alle Gesundheitsleistungen für Kinder. Das bedeutet, dass weder für Untersuchungen noch fürMedikamente oder Impfungen eine Zuzahlung fällig ist. Nehmen Sie alle angebotenen Untersuchungstermine wahr. Kinderärzte, die ein Kind über ängere Zeit regelmäßig sehen, können seine Entwicklung optimal begleiten. So ist es möglich, Entwicklungsverzögerungen schneller zu erkennen und eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Außerdem erfolgt die Grundimmunisierung der Kleinen innerhalb des ersten Lebensjahres. Impfungen, darin sind sich fast alle Experten einig, bieten den sichersten und wirksamsten Schutz vor vermeidbaren Krankheitsrisiken!

  • U1 nach der Geburt
  • U2 drei bis zehn Tage nach der Entbindung
  • U3 zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche
  • U4 zwischen dem dritten und vierten Lebensmonat
  • U5 zwischen dem sechsten und dem siebten Monat
  • U6 zwischen dem zehnten und dem zwölften Lebensmonat

Wichtige Beratung

Allergievorbeugung
Das Baby juckt sich auffällig oft? Leidet an trockenen oder nässenden Ausschlägen? Oder das Kleine hustet innerhalb kurzer Abstände immer wieder, ohne dass ein viraler oder bakterieller Infekt nachzuweisen ist? Dann liegt der Verdacht nahe, dass es eine Allergie entwickelt. Kinderärzte können Auslöser ermitteln, eine Behandlung in die Wege leiten. Je früher die Behandlung beginnt, desto günstiger für den Behandlungserfolg.

Impfungen
Impfungen sind freiwillig. Niemand wird also gezwungen, sich oder sein Baby impfen zu lassen. Lassen Sie sich aber nicht von der Harmlosigkeit des Begriffs Kinderkrankheit täuschen. Masern, Mumps, Röteln, Windpocken oder Hib und Menigitis können schwere Folgeschäden nach sich ziehen und fordern leider auch immer wieder Menschenleben. Wenn Sie skeptisch sind, ob eine Impfung wirklich nötig ist, sollten Sie sich auf jeden Fall ausführlich von Ihrem Kinderarzt beraten lassen. Ein guter Kinderarzt hört sich Ihre Sorgen und Bedenken aufmerksam an. Aber für die meisten Experten ist klar, dass Impfungen ein wichtiger Schutz für den Einzelnen und die Gemeinschaft ist. Nur dann sind auch die Menschen geschützt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.

Schreibabys
Wenn Babys weinenm, hat das einen Grund. Meistens sind die Kleinen hungrig oder müde, manchmal sind sie traurig, und oft haben sie einfach Lust auf Mamas Nähe und eine Kuscheleinheit. Die meisten Babys beruhigen sich entsprechend schnell, wenn ihr Wunsch erfüllt ist. Manche Babys schreien allerdings ohne erkennbaren Grund. Diese stundenlangen Schreiattacken sind eine enorme Belastung für alle. Deshalb ist es gut, wenn der Kinderarzt nach gesundheitlichen Ursachen für die Beschwerden sucht und - wenn er keine findet - Ihr Kind an eine Schreiambulanz in der Nähe überweist. Dort können Experten den betroffenen Kindern und ihren erschöpften Eltern meistens helfen.

Kindgerechte Behandlung
Kleine Kinder sind keine Erwachsenen. Deshalb brauchen sie Medikamente, die speziell für Kinder entwickelt und zugelassen sind. Kinderärzte achten darauf, dass ein krankes Kind notwendige Medizin in einer Darreichungsform bekommt, die fürs Kind optimal verwertbar und möglichst nebenwirkungsfrei ist. Eltern sollten auf keinen Fall in die Hausapotheke greifen und ihrem Nachwuchs ein Fiebermittel oder andere Arzneien geben, die sie selbst bei Infekten und Erkrankungen einnehmen.

 

Gesunde Ernährung
Gute Kinderärzte nehmen ihre Verantwortung für die kindliche Ernährung sehr ernst. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Kinderarzt sich engagiert fürs Stillen einsetzt. Muttermilch ist aus ärztlicher Sicht eine wichtige Voraussetzung fürs gesunde Gedeihen, weil sie Babys Abwehrkräfte stärkt, Allergien vorbeugt und Gewichtsprobleme vermeiden hilft.

Was tun, wenn das Baby erkältet ist?
Das Baby bekommt kaum Luft, kann schlecht schlafen und hat nur wenig Appetit. Viele Babys und Kleinkinder fangen sich einen Erkältungsinfekt nach dem anderen ein. Grund zur Sorge besteht nur selten, aber handeln sollten Eltern schnell. Ein verstopftes Näschen, häufigstes Schnupfensyndrom der Kleinen, behindern die Atmung des Babys enorm. Denn es atmet in den ersten drei Lebensmonaten ausschließlich über die Nase, bekommt bei Schnupfen also kaum Luft. Außerdem haben erkältete Babys Schwierigkeiten beim Trinken. Als Erstes sollte man deshalb  Babys Näschen wieder frei machen. Spezielle Nasentropfen und -sprays für Kinder helfen schnell, sind aber so sanft zur empfindlichen Schleimhaut, dass sie nicht austrocknet. Aber der Schleim muss auch aus der Nase entfernt werden. Da ein Baby sich die Nase nicht selbst putzen kann, müssen die Eltern das ganz vorsichtig machen. Man nimmt ein wieches Tuch oder einen Nasensauger aus der Apotheke. Bei kleinen Kindern jede Nasenseite einzelnausschnäutzen lassen. So verhindert man, dass Schleim in das Mittelohr gepresst wird. Dadurch kann es zu Komplikationen in Form einer Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündung kommen. Den Einsatz von Antibiotika kann man den kleinen Schnupfennasen dann leider kaum noch ersparen.