05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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DAS 1. LEBENSJAHR
Entwicklung im Schlaf

Entwicklung im Schlaf
Je besser das Baby schläft, desto besser für sein ganzes Leben

Das Thema Babyschlaf bewegt viele Elternn. Neue Erkenntnisse der Schlafforschung zeigen, wie wichtig der Schlaf für die kindliche Entwicklung ist. Je besser das Baby schläft, desto besser für seine ganze Entwicklung. Deshalb sollte man alles für einen erholsamen Schlaf des Nachwuchses tun.

Entwicklung des Gehirns
immer aktiv

 Schlafendes BavySchlaf ist gerade im ersten Lebensjahr eines Kindes von großer Wichtigkeit für die Enhtwicklung des Gehirns: Mit dem ersten Geburtstag hat das Gehirn eines Babys bereits 75 Prozent der Größe erreicht, das es als erwachsene Person haben wird. Das erste Jahr ist für das Gehirn also ein enorm wichtiger Zeitraum. Doe Reifung des Gehirns findet vor allem in der so genannten Traumschlaf-Phase statt. Der Schlaf der Babys kann aufgrund der Messungen der Gehirnströme in drei Schlaftypen unterteilt werden: Neben dem Wachzustand unterscheidet man zwischen aktivem Schlaf und dem ruhigen Schlaf. Der dritte Schlaftyp umschreibt ein Übergangsstadium zwischen den beiden Formen. Der aktive Schlaf entspricht dem REM-Schlaf (engl. Rapid Eye Movement)) oder Traumschlaf des Erwachsenen, der ruhige Schlaf dem Tiefschlaf. Der Schlaf eines Babys ist charakterisiert durch einen raschen Wechsel von jeweils wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde. Der Anteil des aktiven Schlafs liegt bei Neugeborenen bei 50 Prozent. Während des aktiven Schlafs zucken und lächeln Babys, schneiden Grimassen, bewegen ihre Augen und geben Geräusche von sich. Während dieser Phase können sie alles, was sie tagsüber gelernt haben, einordnen und speichern. Während des ruhigen Schlafs sind Babys meist entspan nter und es ist schwieriger, sie aufzuwecken. Während dieser Zeit werden Erinnerungen für später verarbeitet.

Kognitive Entwicklung
Schlaf stimuliert 

Neugeborene schlafen 16 bis 20 Stunden. Während der ersten drei Monate schlafen Babys doppelt so viel wie Erwachsene. Bis zum sechsten Lebensmonat passt sich der Schlaf-Wach-Wechsel dann mehr oder weniger langsam an den 24-Stunden-Tag an, und es wird vermehrt nachts geschlafen. Diese Zeit (besonders während des aktiven Schlafs) nutzt das Baby, um alles tagsüber erlebten EiBaby friedlich schlafend im eigenen Bettchenndrücke, Geräusche und Bewegungen einzuordnen und zu speichern. In den ersten sechs Lebensmonaten fungiert der Schlaf zudem als Reizsperre, damit es im Gehirn nicht zu einer Informationsüberlastung kommt. Das Schlafverhalten der Babys ist aber sehr unterschiedlich und kann genetisch bedingt sein. Mit zunehmendem Alter benötigen Babys weniger Schlaf: Mit drei bis sechs Monaten reduziert sich die Schlafdauer auf 13 bis 16 Stunden pro Tag, mit 12 bis 24 Monate benötigen die Kleinen in der Regel nur noch ca. 12 bis 14 Stunden Schlaf.  Schlaf spielt für das Lernvermögen von Babys eine wichtige Rolle, da er die kognitive Entwicklung unterstützt und fördert. Wenn Babys etwas Neues gelernt haben, werden sie sich besser daran erinnern, wenn auf den Lernvorgang Schlaf folgt. Schlaf trägt auch zum Verhaltenslernen sowie der Fähigkeit des Kindes bei, mit Gefühlen, Wahrnehmungen und Gedankengängen umzugehen.

Körperliche Entwicklung

Schlaf und Gesundheit
Während der ersten drei Monate schlafen Babys doppelt soe viel wie Erwachsene. In diesem Zeitraum wächst das Baby auch schneller als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt im späteren Leben: Durchschnittlich erreicht ein Baby in seinem ersten Lebensjahr 40 Prozent seiner Erwchsenengröße. Und der Schlaf wirkt sich nicht nur auf die Größe aus: Er kann auch das Gewicht des Babys regulieren. Babys, die nachts weniger als zwölf Stunden schlafen, weisen zudem ein größeres Risiko auf, in den späteren Kinderjahren übergewichtig zu werden. Schlechter Schlaf und Schlafmangel können das Immunsystem schwächen und Babys anfälliger für Krankheiten machen. Der ruhige Schlaf ist für Babys besonders wichtig, damit sich das Immunsystem eines Neugeborenen voll entwickeln kann, das Kramkheitsrisiko reduziert und der Genesungsgrad verbessert wird. Eine gute Nachtruhe kann zudem das Verletzungsrisiko der Kleinen reduzieren, weil sie aufmerksamer und weniger impulsiv sind, wenn sie gut geschlafen haben.

 

Soziale Entwicklung

Ausgeruhtes Baby = glückliches Baby
Bei Mama ist es gemütlich Die Beziehungen, die das Baby tagsüber knüpft, erblühen erst nachts so richtig - wenn das Baby tief schläft, spielen sich in seinem Köpfchen alles Geschehnisse des Tages noch einmal ab, und es lernt von diesen Interaktionen, so dass es später besser mit den Menschen um sich herum kommunizieren kann. Babys und Kinder, die gut schlafen, haben in der Regel ein ruhigeres Temperament.

Einflüsse auf Babys Schlaf

Temperatur im Babybett - Die Regulation der Körpertemperatur ist eine wichtige Voraussetzung für erholsamen Schlaf. Da der menschliche Körper seine Schlaftemperatur durch Abgabe von Wasserdampf steuert, ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit in der "Betthöhle" (Raum zwischen Matratze und Bettdecke) gering und trocken zu halten, um einen ungestörten Schlaf zu gewährleisten.

Trockene Windel

Eine nasse Windel begünstigt ein feuchtes Klima, das Baby fühlt sich unwohl, der Schlaf wird unterbrochen und ist nicht so erholsam. Zusätzlich zu einer frischen Windel trägt auch ein Schaffell zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei. Die Schafwolle kann etwa 35 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dabei nass zu werden. Die Wolle wirkt also bei Kälte wärmend, bei Hitze kühlend und unterstützt damit die Funktionen der haut und sorgt gemeinsam mit einer leistungsfähigen Windel für einen ruhigen und ungestörtenSchlaf.

Schlaf im Sommer In der warmen Jahreszeit können Babys aufgrund von Hitze manchmal schwerer in den Schlaf finden. Gerade bei Säuglingen ist deshalb daruaf zu achten, dass es im Bett durch zu warme Decken oder Bekleidung nicht zu Überhitzungen komnmt, damit die Kleinen frei atmen können. Aus diesem Grund ist die Bauchlage zu vermeiden. Außerdem sollten die Säuglinge besser in geeigneten Schlafsäcken ohne Kissen liegen. So wird die Gefahr, dass Decke oder Kissen die Atemwege behindern, deutlich reduziert. Die Zimmertemperatur sollte nicht über 22 Grad liegen. Auf eine ausreichende Belüftung ist unbedingt zu achten.