
Der Durchbruch macht vielen Babys zu schaffen. Zahnen geht selten ganz ohne Schmerzen, aber man kann den Kleinen mit ganz einfachen Mitteln Linderung verschaffen.
Gegen Ende des ersten Lebenshalbjahres sind die meisten Babys so weit. Die erste weiße Zahnspitze zeigt sich. Babys Lächeln ist jetzt besonders süß, aber der Nachwuchs hat beim Zahnen nur wenig Grund zum Lachen. Häufig ist der Durchbruch der Zähne von Schmerzen und Beschwerden begleitet, die Babys Wohlbefinden enorm beeinträchtigen. In den folgenden Monaten brechen nach und nach zunächst die Schneidezähne im Unter- und Oberkiefer durch. Später folgen die ersten großen Backen-, dann die Eck- und schließlich die zweiten großen Backenzähne. Etwa um den dritten Geburtstag herum ist das Milchgebiss mit seinen 20 Zähnchen komplett. Wann genau die ersten Zähnchen durchbrechen, ist genetisch festgelegt und variiert von Kind zu Kind. Als grobe Faustregel gilt jedoch: Bei vielen Babys kommt der erste Zahn zwischen dem fünften und achten Lebensmonat. Normal ist aber auch, wenn schon Wochen früher die erste Zahnspitze neugierig aus dem Unterkiefer ragt. Ebenfalls möglich, dass der kleine Erdenbürger noch am ersten Geburtstag vollkommen zahnlos in die Kamera lächelt.
Beschwerden beim Zahnen sind normal. Man kann die Schmerzen sanft lindern . So helfen Sie Ihrem Baby
Zur Linderung von Zahnungsbeschwerden haben sich diese Methoden bewährt. Damit können Sie die Beschwerden sanft lindern und Babys Wohlbefinden wiederherstellen: Geben Sie Ihrem Baby (unter Aufsicht) etwas Hartes, auf dem es Herumkauen kann, beispielsweise eine Brotkruste, eine Möhre oder einen zuckerfreien Zwieback. Bei Zahnungsschmerzen haben sich auch spezielle Beißringe bewährt. Manche Modelle können im Kühlschrank (nicht in der Tiefkühltruhe!) gekühlt werden. Spezielle Gele, Salben und homöopathische Mittel erleichtern Ihrem Baby die schwierige Zeit des Zahnens auch ganz enorm.
Zahnpflege beginnt mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns
Die Ersten richtig pflegen
Zahnpflege beginnt bereits mit dem ersten Milchzahn. Schon die erste weiße Spitze sollten Eltern vorsichtig mit einem Wattestäbchen reinigen. So gewöhnt sich das Baby an das Zahnpflegeritual.
Hat der Nachwuchs ein paar Zähnchen im Mund, ist es Zeit, eine weiche Babyzahnbürste anzuschaffen. Zahnmediziner empfehlen heute, bereits die ersten Milchzähnchen mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta zu putzen. In den ersten beiden Lebensjahren gehört jedoch nur einmal täglich eine maximal erbsengroße Menge Kinderzahnpasta mit Fluorid auf die Bürste, da die Kleinsten dazu neigen, Zahncreme zu verschlucken.
Bei Fieber lieber zum Kinderarzt
Bei manchen Babys kommt das erste Zähnchen für die Eltern vollkommen unbemerkt und bohrt sich quasi über Nacht durch das Zahnfleisch. Doch bei den meisten Winzlingen läuft das Zahnen nicht ganz so unspektakulär ab: So manches Baby sabbert schon Tage vor dem Zahndurchbruch wie ein Weltmeister, sein Zahnfleisch ist gerötet und die geschwollene Mundschleimhaut bereitet Schmerzen. Kein Wunder, dass der kleine Erdenbürger weinerlich und gereizt ist, vielleicht schlecht schläft, kaum Appetit hat und seinen Eltern ein paar anstrengende Tage bereitet. Für Eltern sind diese natürlichen Begleiterscheinungen des Zahnens jedoch kein Grund zur Sorge. Dass das Baby beim Zahnen Beschwerden hat und sich unwohl fühlt, ist vollkommen normal. Falsch ist hingegen der (immer noch) weit verbreitete Irrglauben, das Zahnen mache Babys krank. Weder Fieber, noch Durchfall, Ausschlag oder gar eine Mittelohrentzündung sind Begleiterscheinungen des Zahnens. Dabei handelt es sich um Krankheitssymptome oder Erkrankungen, mit denen das Baby auf alle Fälle in die Praxis des Kinderarztes gehört.
Weniger Druck
In Zusammenarbeit mit dem Kieferorthopäden, Herrn Dr. von Treuenfels, hat NUK einen neuen Schnuller, den Genius, entwickelt, der durch sogenannte Softkanäle entlang des Lutschteils die Weichheit und Flexibilität noch einmal deutlich verbessert. Dadurch wird der Druck auf Kiefer und Zähne auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich lässt eine Aushöhlung an der Unterseite Babys Zunge mehr Bewegungsfreiheit. Der NUK Genius fördert das funktionierende Zusammenspiel von Kiefer, Gaumen, Zunge, Lippen und Zähnen und schafft so noch bessere Bedingungen für eine optimale Atmung, problemlose Nahrungsaufnahme und die spätere Sprachentwicklung.

Foto: NUK


