
So verstehen Sie Ihr Baby besser Alle Zeichen auf Verständigung
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| Fotos: Zwergensprache GmbH |
„Schon 30 Zeichen erleichtern den Alltag“
Ja Zum Baby-Mitarbeiterin Sandra Ott ließ sich von Zwergensprache-Kursleiterin Sandra Marquez- Cardenas die Grundlagen der Babyzeichensprache erklären Ab welchem Alter können Kinder an einem Zeichensprachkurs teilnehmen? Die Kleinen sollten zwischen sechs und neun Monate alt sein, wenn sie mit dem Kurs beginnen. Vorher macht es keinen Sinn, denn sie müssen in der Lage sein, die Zeichen den dazugehörigen Begriffen zuzuordnen. Wie viele Zeichen brauchen Eltern und Kinder für ihre Kommunikation? Das ganze Repertoire umfasst über 300 Zeichen. Die können und müssen die Kinder natürlich nicht alle lernen. Wir haben etwa 30 ausgewählt, die Kindern und Eltern den Alltag erleichtern und dazu leicht zu erlernen sind. Möchten die Eltern noch weitere Zeichen dazunehmen, bieten Bücher ideale Grundlagen. Gibt es Zeichen, mit denen Kinder mehr Probleme haben als mit anderen? Grundsätzlich macht es wenig Sinn, einem Kind, dass sich z. B. nicht für Autos und Flugzeuge interessiert, die dazu gehörenden Zeichen zu erklären. Es wird sie, wenn überhaupt, nur kurz erfassen und relativ schnell wieder vergessen. Anders ist das bei Dingen, für die sich die Kleinen interessieren. Fühlt sich ein Baby schon früh zu Tieren hingezogen, wird es die Zeichen zu den verschiedenen Arten ganz leicht erlernen und auch beibehalten. Hat die Anwendung der Babyzeichensprache Einfluss auf die weitere Entwicklung der Kinder? Meine Erfahrung ist, dass Kinder einen deutlich größeren Wortschatz als gleichaltrige Kinder entwickeln. Meine Tochter hat verhältnismäßig früh angefangen, die ersten Worte zu sprechen und verfügt mit ihren zwei Jahren bereits über einen Wortschatz, der für drei bis vierjährige Kinder vorausgesetzt wird.
Wie verläuft der Übergang von Babyzeichensprache zur verbalen Sprache?
Der Übergang ist fließend. Das Kind erlernt die verbale Sprache quasi nebenbei. Je sicherer es in der Aussparche wird, umso weniger wendet es die Zeichen an, bis es sie irgendwann ganz wegfallen lässt. Meine Tochter benutzt ein Zeichen heute nur noch dann, wenn ihr etwas ganz besonderes wichtiger ist. Dann spricht sie das Wort und verwendet als Unterstreichung das dazugehörige Zeichen. Vivian König, Autorin der Bücher, ist Mutter zweier Kinder. Sie hat die Möglichkeit, die Babysprache kennenlernen zu dürfen, dem Umstand zu verdanken, dass ihr ältester Sohn Max in England zur Welt kam, wo Kurse in Babyzeichensprache jungen Eltern schon seit vielen Jahren ganz selbstverständlich angeboten werden. Diese Idee brachte sie im Anschluss mit nach Deutschland. Weitere Infos unter www.zwergensprache.com

"Kleines Wörterbuch der Babyzeichen" (ISBN 3-00-015931-2) und "Das große Buch der Babyzeichen" (ISBN 978-3-9810709-7-2)


