05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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DAS 1. LEBENSJAHR
Alle Sinne auf Empfang

ALLE SINNE auf Empfang GENIESSEN SIE DIE ERSTE ZEIT MIT IHREM BABY!  
DIE ERSTEN LEBENSWOCHEN sind überaus wichtig für sein ganzes kommendes Leben

 Mutter mit Baby
 Foto: Philips Avent
Die Zeit vergeht einfach zu schnell. Wenn ich noch mal ein Baby bekommen sollte, dann werde ich alles noch mehr genießen und viel genauer beobachten. Die Aussage einer Mutter, die frisch gebackenen Mamas Mut und Lust machen sollte, die erste Zeit mit dem Baby so intensiv wie möglich zu erleben. Versuchen Sie, die eigenen Ringe unter den Augen zu vergessen und blicken Sie in die Zukunft – in das niedliche Gesicht Ihres kleinen Babywunders. Lächeln Sie es an, sprechen Sie sanft mit ihm, streicheln Sie seine Händchen, knuddeln Sie seine Füßchen. All diese Zuwendungen sind Glück pur für das Baby und für Sie selbst. Sollte Ihr Neugeborenes schreien (ohne für Sie scheinbaren Grund – denn einenGrund haben Babys immer, wenn sie weinen), dann haben Sie keine Sorge, es zu sehr zu verwöhnen, wenn Sie es auf den Arm nehmen und sanft hin und her wiegen. Das gibt dem Kleinen in dieser noch so fremden Welt das lebensnotwendige Gefühl von Sicherheit und Liebe.
 

Was kann Ihr Baby jetzt schon? 

Es ist faszinierend, wie gut einige Sinne Ihres Babys bereits in den ersten Tagen nach der Geburt entwickelt sind:
Hören kann ein Neugeborenes schon ziemlichgut: Das Rauschen des Blutes oder das Schlagen des Herzens der Mutter sind dem Baby aus dem Mutterleib vertraut. Aber auch Musik oder Stimmen von außen hat es schon hören können. Besonders vertraut ist dem Kleinen die Stimme der Mutter, die es innerhalb der ersten zwölf Stunden nach der Geburt von anderen unterscheiden kann.

Sehen: Das Neugeborene kann etwa 25 cm weit schauen – der Abstand übrigens, der zwischen Mamis und Babys Gesicht beim Stillen entsteht. Alles, was weiter weg liegt, nimmt das Neugeborene nur verschwommen wahr. Nach der Geburt liegt die Sehschärfe bei nur vier Prozent verglichen mit einem Erwachsenen.  

Riechen und Schmecken:Der Geruchssinn Ihres Babys ist von Anfang an gut ausgebildet. Gleich nach der ersten Berührung mit der Mutter speichert das Neugeborene den spezifischen Geruch ab und kann daher die Mama von anderen unterscheiden– das betrifft auch die Muttermilch, die das Baby am Duft erkennt. Außerdem können die Kleinen von Geburt an süß, sauer, bitter und salzig unterscheiden.  

Fühlen: Auf der Babyhaut befinden sich etwa sechs Millionen Zellen und Nervenfasern– ein sehr empfindliches Organ also. Hautkontakt ist für das Baby lebensnotwendig, er vermittelt ihm Sicherheit. Liebkosen und streicheln sind also angesagt. Wenn man Babys Hände streichelt, wird sein Tastsinn übrigens angeregt.

Mehr Infos: Birgit Gebauer-Sesterhenn; Dr. Manfred Praun: Das große GU Baby Buch; Verlag Gräfe & Unzer.  

 Streicheln macht schlauer
 Foto: Hess Natur
Warum kommt die Babymassage bei Groß und Klein so gut an?
Babymassage ist eine sehr liebevolle Art, mit seinem Kind Kontakt aufzunehmen. Sie hat eine positive Wirkung auf die Eltern-Kind-Bindung und baut Berührungsängste ab. Außerdem können die jungen Eltern so quälenden Koliken entgegenwirken. Wie alt sollten die Babys sein? Die Wundheilung des Nabelschnurrestes sollte abgeschlossen sein. Deshalb liegt der ideale Zeitpunkt für den Besuch eines Kurses um die 6.–8.Lebenswoche, wobei ältere Säuglinge (ca.10.–12.Woche) die Massage meistens mehr genießen. 

Ist der Besuch eines Kurses sinnvoll?
Unbedingt. Ein Buch kann die Massagetechniken und -griffe einfach nicht so gut darstellen. Außerdem kann man Fragen direkt stellen und neue Kontakte knüpfen.