05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

------ Anzeige ------

 

GEBURT
Sind Sie vorbereitet auf die Geburt

BALD IST ES SOWEIT
Sind Sie vorbereitet auf die Geburt? 

 
 Baby imit weißem Handtuch
 Foto: Philips Avent

Bereiten Sie die empfindliche Dammregion auf die Geburt vor! Oft kommt es unter der Geburt zu Einrissen ins Dammgewebe, manchmal machen die Geburtsmediziner auch einen Dammschnitt, damit das Baby leichter auf die Welt kommen kann. Weil beides mit Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden ist, sollten Sie so gut es geht vorbeugen. Und das ist ganz einfach: Massieren Sie die empfindliche Region jetzt regelmäßig mit einem speziellen Hautöl oder einer Körperlotion ein, die das Gewebe geschmeidiger, weicher und dehnbarer macht. So kann sie den Belastungen der Geburt besser standhalten und bleibt intakt. Haben Sie mal darüber nachgedacht, das Nabelschnurblut Ihres Babys einlagern zu lassen? Öffentliche Blutbanken nehmen das Nabelschnurblut gerne als Spende entgegen und lagern es kostenlos ein. Bei Bedarf kommt es dann kranken Menschen zugute. Bei privaten Blutbanken ist eine Einlagerung zwar nicht ganz billig. Dafür steht das Blut aber, wenn man möchte, auch exklusiv dem eigenen Kind im Falle einer späteren Erkrankung zur Verfügung. Auch private Blutbanken ermöglichen inzwischen eine öffentliche Spende. Dann bekommt man die eingezahlten Gelder in der Regel zurückerstattet. Ist der errechnete Termin wirklich der Geburtstag des Babys? Und woran erkennt man, ob die Geburt beginnt? Rechnen Sie lieber nicht mit dem errechneten Geburtstermin. Der wird vom Frauenarzt zwar aufgrund des Beginns der letzten Regel vor der Schwangerschaft festgelegt, ist aber eher ein vager Anhaltspunkt. Nur wenige Babys kommen auf den Tag genau. Normal sind Abweichungen von zwei Wochen nach vorne und nach hinten. Sicherstes Anzeichen ist das Platzen der Fruchtblase. Wehen sind oft erst kleinere Vorwehen, werden fälschlich als Beginn der Geburt interpretiert.   

Haben Sie den Klinikkoffer schon gepackt?

Viele Babys kommen etwas früher als erwartet. Deshalb ist es gut, wenn man alles für den großen Tag vorbereitet hat und alle erforderlichen Unterlagen beisammen und den Klinikkoffer gepackt hat. Wer sich für eine ambulante Geburt entscheidet, braucht nur wenig Gepäck, aber manchmal erzwingen die Umstände einen längeren Aufenthalt in der Klinik. Und viele Frauen bleiben ja nach der Geburt ohnehin ein paar Tage im Krankenhaus. Für alle Fälle den Koffer entsprechend packen, also mindestens ein Nachthemd, Unterwäsche, vielleicht einen Freizeitanzug und den neuen Still-BH einpacken wie Babys Basis-Ausstattung für die ersten Lebenstage. Außerdem gehören in den Koffer persönliche Dokumente (Personalausweis und Geburtsurkunde) und ausreichend Bargeld bzw. Scheckkarten.