
Wasser ist unser Lebenselixier. Für werdende Mütter gilt das in ganz besonderem Maße. Schwimmen Sie gerne? Dann sollten Sie den Spaß jetzt besonders ausgiebig genießen. Schließlich gleitet man geradezu schwerelos durchs Wasser und spürt so das zusätzliche Gewicht des Babys kaum. Die Muskulatur kann sich im warmen Wasser schön entspannen, Nacken- und Rückenbeschwerden lassen spürbar nach. Im Freibad und am Meer muss die Haut natürlich gut vor UV-Strahlung, die im Wasser doppelt wirkt, geschützt werden.
Tauschen Sie nach dem Schwimmen den nassen Badeanzug schnell gegen einen trockenen ein. Jede Blasenentzündung kann nämlich das Risiko einer Frühgeburt vergrößern.
Von Bakterien oder Viren im Wasser geht dagegen kaum ein Risiko aus. Gezielte Wechselduschen (Kneipp-Prinzip: von den Füßen bis zu den Knien und wieder abwärts) stärken übrigens die Venen und sorgen dafür, dass Ihre Beine die Schwangerschaft gut überstehen. Einen angenehm kühlenden und abschwellenden Effekt haben Massagen mit einen Extrakt aus Rosskastanie oder rotem Weinlaub. Wichtig ist, dass Gel oder Creme immer Richtung Herz einmassiert werden.
Außerdem haben Schwangere einen hohen Flüssigkeitsbedarf. Wenn es noch dazu warm ist, steigt der Bedarf noch kräftig an. Ideale Durstlöscher sind Wasser, Apfelschorlen und Kräutertees. Kaffee darf in Maßen getrunken werden, auf Alkohol sollten Schwangere ganz verzichten. Die optimale Ernährung für Schwangere ist leicht (z.B. Sommersalat) und gut verdaulich. So kann man Verstopfung, einer Problem vieler Schwangerer, am besten vorbeugen.
Leicht sollte das Essen übrigens nur in Bezug auf Kalorien und Zubereitung, nicht aber hinsichtlich der Nährstoffe sein. Wer auf eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen wie Folsäure , Eisen, Magnesium, Jod & Calcum sorgt, beugt einem Nährstoffmangel beim Baby vor. Wer die nötigen Mengen nicht schafft, sollte sich ein Mineralstoffpräparat zur gezielten Nahrungsergänzen verschreiben lassen.
In der Apotheke können Sie sich natürlich auch gerne beraten lassen. Wer sich den Magen verdirbt und an starkem Durchfall leidet, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen. Je stärker die Beschwerden, desto größer das Risiko vorzeitiger Wehen und damit einer Frühgeburt. Außerdem führt ein starker Flüssigkeitsverlust schnell zur Dehydration (Austrocknen) und kann dem Baby im Mutterleib ebenfalls gefährlich werden.


