05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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SCHWANGERSCHAFT
Ein perfektes Team

Mutter und Kind bilden von Anfang an eine perfekte Einheit, die allerdings auch Unterstützung von außen braucht. Der werdende Vater, eine Frauenärztin bzw. ein Frauenarzt ihres Vertrauens, die Freundin und eine Hebamme sind die wichtigsten Stützen in einer Zeit der großen Veränderungen

Die werdende Mutter
werdende MutterMutter und Kind bilden vom ersten Lebenstag des Fötus eine innige Einheit. Doch am Anfang des gemeinsamen Lebens stehen oft auch Unwägbarkeiten, Unsicherheiten und vor allem hormonelle Veränderungen, die der Mutter zusetzen. Übelkeit und Erbrechen können eine Qual sein, doch die Zeit der Beschwerden geht schnell vorbei. Sie ist kein Hinweis auf eine Erkrankung, sondern Begleiterscheinung der enormen Umstellung im hormonellen System. Schließlich ist der weibliche Körper in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft damit beschäftigt, das Einnisten der Eizelle möglich zu machen und optimale Wachstumsbedingungen für das Baby zu schaffen. Nach drei Monaten ist die Umstellung meistens vollbracht und die unangenehmen Beschwerden klingen ab. Die mittlere Phase der Schwangerschaft, das zweite Trimenon, verläuft oft gänzlich beschwerdefrei. Körperliche Probleme treten erst wieder verstärkt im letzten Drittel auf. Dann nimmt der Bauch rasant an Umfang zu. Viele Schwangere leiden jetzt an Sodbrennen und Rückenbeschwerden. Andere
sind schlapp und müde, weil ihr Kreislauf mit der Versorgung zweier Menschen an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt. Die seelische Belastung ist ebenfalls zu Beginn der Schwangerschaft besonders groß. Drei Fragen dominieren: Wird meine Baby gesund sein? Und auch: Kann ich eine gute Mutter sein? Schaffe ich den Spagat zwischen Beruf, Familie und Kind? So verständlich die Unsicherheit ist: Die meisten Babys entwickeln sich im Mutterleib zu gesunden, prächtigen Kindern, die sich ganz normal entwickeln. Eine gesunde Lebensweise der Schwangeren ist die beste Basis dafür. Und wenn der Partner mitspielt, lassen sich Familie und Beruf ohne weiteres unter einen Hut bringen.

Der werdende Vater
Die meisten Babys sind geplant und kommen als Wunschkinder auf die Welt. Dann hat sich der werdende Vater bewusst für die Familiengründung entschieden. Diese Situation ist für die Schwangere optimal, denn sie kann vom Partner Verständnis für Ihre Zweifel, Ängste und hormonellen Turbulenzen erwarten. Viele Männer besuchen heute gemeinsam mit der werdenden Mutter einen Geburtsvorbereitungskurs, beschäftigen sich also aktiv mit dem großen Augenblick, der aus einer Partnerschaft eine kleine Familie macht. Sie gleuaben gar nicht, wie viel Spaß es macht, gemeinsam nach einem Namen für den Nachwuchs zu suchen. Dafür braucht man erfahrungsgemäß Monate. Und nutzen sie die geminsame Zeit zur Klärung wichtiger Fragen, die bald anstehen. Wie wollen wir unser Kind erziehen? Übernimmt der werdende Vater den ihm zustehenden Anteil an der Elternzeit, damit er in den Familienalltag hineinwächst, sein Baby besser kennenlernt und so eine innige Verbindung zum eigenen Kind aufbauen kann? Problematischer kann es werden, wenn der werrdende Vater von der Schwangerschaft überrascht wurde und eigentlich (noch) keinen Nachwuchs will. Dann kan die werdende Mutter nur bedingt auf seine emotionale Unterstützung setzen, sondern braucht viel Energie und Begeisterungsfähigkeit, um ihren Partner positiv auf seine zukünftige Rolle einzustimmen. Scheuen Sie sich in diesem Fall nicht, rechtzeitig gemeinsamen Rat in einer Beratungsstelle zu suchen. Eine positive Bindung von Vater und Kind ist enorm wichtig für den klienen Erdenbürger, der bald in Ihre Partnerschaft hineingeboren wird In jedem Fall ist es gut, wenn die werdende Mutter seelische Unterstützung bei anderen Menschen in ihrem Umfeld findet.

Die Freundin 
Die eigene Mutter ist heute seltener Ansprechpartnerin für werdende Mütter. An ihre Stelle ist die Freundin getreten. Sie ist, vor allem wenn sie selbst schon ein Baby bekommen hat, eine unersetzbare Hilfe für jede werdende Mutter. Sie kann gut nachempfinden welche Ängste
die Schwangere mit sich herumschleppt und weshalb deren Stimmung immer wieder zwischen überschäumender Freude aufs Baby und tiefer Niedergeschlagenheit wechselt. Mit ihr kann die werdende Mutter vertrauensvoll über ihre körperlichen Beschwerden und auch über Probleme in der Beziehung sprechen. Gemeinsam entspannt abschalten ist ebenso hilfreich wie gemeinsame Aktivitäten wie Sport, Kino, Shoppen, vor dem Fernseher oder im Café sitzen. Und vielleicht ist die Freundin auch bereit, Sie nach der Geburt des Babys zu unterstützen? In dieser vollkommen veränderten Situation, die für viele Eltern eine große Herausforderung bedeutet, ist ihre Unterstützung besonders wichtig und willkommen.

Die Hebamme
Eine andere Frau spielt in der Schwangerschaft auch eine ganz wichtige Rolle: die Hebamme. Hebammen nehmen eine besondere Vertrauensposition ein, weil sie der werdenden Mutter bei der Geburt ihres Babys zur Seite stehen, also da sind, wenn es ernst wird. Außerdem führen Hebammen Kurse durch, in denen sich die werdende Mutter und ihr Partner auf diese Extremsituation vorbereiten. Hebammen verfügen über einen enormen Erfahrungsschatz, der es ihnen ermöglicht, die Bedürfnisse und Ängste der Schwangeren wahrzunehmen und entsprechend reagieren zu können. Und sie kennen viele Mittel aus dem reichhaltigen Schatz von Mutter Natur, die der Schwangeren bei Beschwerden helfen und so auch ihrem Baby das Leben erleichtern. Weil Hebammen Mutter und Kind auch nach der Geburt betreuen, sind sie ganz wichtige Bezugspersonen. Gute Hebammen sind natürlich besonders gefragt. Deshalb sollten Schwangere sich frühzeitig nach einer Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung umschauen.

Die ärztliche Betreuung
Meistens entwickelt sich das Baby ganz ohne Zutun von außen. Aber es kommt auch immer wieder vor, dass sich im Laufe der fetalen Entwicklung Fehler einschleichen. Oder dass der müttelriche Organismus Babys Bedürfnisse nicht optimal erfüllen kann, z.B. weil die Mutter erkrankt und der kleine Organismus dadurch in seiner Entwicklung bedroht ist. Deshalb ist eine gute Frauenärztin oder ein Frauenarzt so wichtig. Dass noch nie so viele Kinder so gesund entbunden wurden wie in den letzten Jahren, ist ein Verdienst der engagierten Frauenärzte und Frauenärztinnen. Sie haben es sich zu Aufgabe gemacht, Mutter und Kind in zehn gemeinsamen Monaten bestens zu betreuen und Gefahren für die Gesundheit abzuwenden. Deshalb hat jede Schwangere Anspruch auf eine kostenlose Betreuung, die körperliche Untersuchungen der Mutter und die Beobachtung des sich entwickelnden Fötus einschließt. Regelmäßige Blutuntersuchungen verschaffen dem Arzt ein Bild vom Gesundheitsstatus der Schwangeren. Kann sie ihr Baby mit allen wichtigen Nährstoffen (z.B. Eisen, Jod und Folsäure) versorgen? Wenn hier ein Mangel sichtbar wird, verordnen Frauenärzte eine Ergänzung. Regelmäßig wird getestet, ob die Mutter an einer unentdeckten Infektion (z.B. einen Infekt der Hanrwege) leidet. Dadurch lässt sich das Risiko einer Frühgeburt senken. Mit Hilfe moderner Ultraschalltechnik können Frauenärzte die Entwicklung des Fötus im Mutterleib verfolgen. Rechtzeitig erkannt, können mehr und mehr Erkrankungen schon im Mutterleib oder direkt nach der Geburt behandelt werden.

Die Einlagerung von Nabelschnurblut ist eine Form der Gesundheitsvorsorge, bei der die Nabelschnurblut-Stammzellen im Falle eines Falles sofort für die Behandlung schwerer Erkrankungen zur Verfügung stehen. Werdende Eltern können das Nabelschnurblut ihres Babys in einer Blutbank einlagern lassen und dort entweder für ihr eigenes Kind aufbewahren lassen ofder an eine öffentliche Nabelschnurblutbank spenden. Im Gespräch mit Ihrer Frauenärztin oder dem Frauenarzt können Sie sich über die Möglichkeiten einer Nabelschnurbluteinlagerung informieren.

Weiterführende Informationen unter www.nabelschnurblut-experten.de und www.nabelschnurblut.de