05.02.2012

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 01.12
Ab Februar bei Ihrem Apotheker und Kinderarzt erhältlich

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SCHWANGERSCHAFT
Liebe geht durch den Bauch

Liebe geht durch den Bauch

Liebe geht durch den BauchSeit zwei Monaten jeden Abend das gleiche Ritual: Seit Silke weiß, dass sie schwanger ist, nimmt sie nach der oft stressigen Arbeit ein Lavendelbad. Dann liegt die werdende Mutter entspannt im warmen Wasser, streichelt den runder werdenden Bauch, berichtet ihrem Baby, was sie am Tag erlebt hat, schmiedet Zukunftspläne und singt leise ihr Lieblingslied "Hätt' ich dich heut erwartet, hätt' ich Kuchen da". Silke setzt jeden Abend die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Pränatalforscher um: Neueste psychologische und pränatal-diagnostische Untersuchungen belegen nämlich, dass die Grundlage für eine intensive Mutter-Kind-Beziehung im Bauch beginnt. Je mehr Schwangere wie Silke die vorgeburtliche Kommunikation mit ihrem Baby suchen, desto solider die Grundlage für eine spätere innige Beziehung.

Ab Ende des vierten Schwangerschaftsmonats ist die Entwicklung des Gehörs beim Fötus so weit fort geschritten, dass er auf akustische Reize reagiert. Der Herzschlag und der Atem der Mutter sind die ersten Geräusche, die ein Ungeborenes wahrnimmt. Pränatalpsychologen bezeichnen die Stimme der Mutter als den "Spiegel der Seele". Freude, Glück, aber auch Niedergeschlagenheit, Stress und Sorgen übertragen sich direkt auf das Kind. Die Stimme der werrdenden Mama (Lautstärke, Melodie, Klangfarbe, Intonation etc.) sorgt demnach für positive oder negative Stimmungen bei dem heranwachsenden Baby.

Ab dem fünften Monat kann idealerweise auch der Kontakt zwischen werdendem Vater und Ungeborenem gezielt gefördert werden:

Jetzt sollte Papa regelmäßig den immer dicker werdenden Bauch streicheln, durch die Bauchdecke mit dem Kleinen sprechen, seinem Nachwuchs ein Ständchen bringen oder vorlesen etc. An dieser Stelle tun sich viele Männer anfangs schwer. Sie haben Hemmungen, mit dem "Bauch" der Partnerin zu kommunizieren, da sie noch kein sichtbares Lebenszeichen wahrnehmen. Wenn sich jedoch bald das Baby mit Treten und Strampeln bemerkbar macht, dann entdecken auch die härtesten Kerle" ihre sanfteste Seite und nutzen jede Gesprächsmöglichkeit bereitwillig. Die Welt des Kindes ist voller Reize und Emotionen. Werdende Mütter spüren meistens instinktiv, wie es ihrem Baby geht und reagieren entsprechend daruaf. (Sie streicheln über Ihren Bauch, schauen automatisch nach unten, reden beruhigend auf das Ungeborene ein etc.) Machen Sie sich diese Momente bewusst, und bauen Sie immer längere Sequenzen ein, in denen Sie ganz ungestört nur für sich und das Baby da sind und auf seine Reaktionen achten. So schaffen Sie Ruhe- und Genuss-Momente einzigartiger Zweisamkeit. Denn eine glückliche und entspannte Mama sorgt für ein glückliches und entspanntes Baby.