03.09.2010

Aktuelle Ausgabe

BABY POST 04.10
Ab 01.08.2010 bei Ihrem Apotheker oder Ihrem Kinderarzt erhältlich

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Namenssuche

die Namenssuche für ein Baby beginnt früh in der Schwangerschaft, endet aber of erst im Kreissaal. Für iphone-Nutzer gibt es jetzt ganz aktuell ein interessantes app. 35.00 Namen für 1,59 Euro bringen garantiert viel Spaß bei der mobilen Recherche, überzeugen aber auch mit wirklich interessanten Infos und Suchmöglichkeiten. 

 Schlafen, um zu wachsen
Schlaf-Experten wissen heute, warum ein ungestörter Schlaf für das Baby so wichtig ist

Ein erholsamer und langer Schlaf ist wichtig für die optimale Entwicklung des Babys. Schlaf ist keine passive Phase, sondern im Gegenteil ein sehr aktiver Prozess. Im Schlaf werden nämlich Wachstumshormone ausgeschüttet, die auch für die Reifung des Gehirns gebraucht werden.

Überschwemmungen in Pakistan -
UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Flutopfer auf

Unicef 

Immer mehr Kinder durch Krankheiten akut gefährdet - UNICEF DEUTSCHLAND stellt eine Million Euro zur Verfügung und erneuert Spendenapell - Millionen weitere Opfer warten auf Ihre Hilfe

UNICEF ist sehr besorgt, weil das Leben von Millionen Kinder durch Krankheiten bedroht ist, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden. Bislang wurden von der internationalen Gemeinschaft jedoch noch nicht ausreichend Finanzmittel für die Nothilfe bereitgestellt.

Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Menschen, die von der Katastrophe schwer getroffen wurden, auf 15 Millionen Menschen. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. UNICEF führt gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation in den Auffanglagern Impfungen gegen Masern und Polio durch.

Für an Durchfall erkrankte Kinder stellt UNICEF eine Zucker-Salz-Mischung zur Verfügung, die die innere Austrockung des Körpers verhindert. Sie ist für Kinder akut lebensgefährlich. Spendenkonto: 300.00, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Stichwort: Nothilfe Pakistan

Vegetarisch Fit - Genuß ohne Fleisch
Die aktuelle Ausgabe ist seit dem  21.08.2010 im Handel erhältlich

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Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch

Eltern sollten sich vom Apotheker zeigen lassen, wie sie Arzneisäfte für ihre Kinder korrekt dosieren. Beim Abmessen von Flüssigkeiten kommt es häufig zu unbeabsichtigten Fehldosierungen. Dies zeigt eine Studie aus den USA, bei der 300 Mütter oder Väter gebeten wurden, 5 Milliliter eines Saftes mit verschiedenen Dosierhilfen abzumessen. Besonders ungenau war das Abmessen mit Dosierbechern: Jede vierte Dosis überschritt die gewünschte Menge um mehr als 40 Prozent. Am besten schnitten Tropfer und Spritzen ohne Adapter ab.  

"Kinder brauchen oft nur sehrkleine Mengen eines Arzneisaftes. Gerade diese wenigen Milliliter lassen sich aber oft nur schwer korrekt abmessen. Die richtige Dosis ist aber sehr wichtig", so Friedemann Schmidt, V_izepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Das gilt besonders für Arzneisäfte mit stark wirksamen Substanzen oder großem Risikopotential. Sowohl Unter- als auch Überdosierungen sollten vermeiden werden. Zum Beispiel kann es bei einer Unterdosierung eines Antibiotiksaftes zu Resistenzen kommen. Mit einer Überdosierung steigt das Risiko für Nebenwirkungen.

Die korrekte Dosierung wird durch Dosierhilfen erleichtert. Vielen Arzneisäften liegen Messgefäße oder -löffel bei. Einige dieser Messlöffel sollten geneigt werden, damit die korrekte Dosis abgelesen werden kann. Außerdem gibt es in der Apotheke spezielle Dosierspritzen. Arzneisäfte sollten grundsätzlich nicht mit Tee- oder Esslöffeln abgemessen werden, da diese je nach Besteckfabrikat unterschiedlich groß sind. Die Angabe einer Dosis in Haushaltslöffeln dient nur dazu, das Volumen zu veranschaulichen: So bedeutet "ein Teelöffel" 5 Milliliter, "ein Esslöffel" 15 Milliliter. Die Dosis sollten Eltern aber immer mit einer geeigneten Dosierhilfe abmessen. 

Junge Eltern: Konfliktvermeidung statt Erziehung

Mit der "peb-Studie Junge Eltern" untersuchte die Plattform Ernährung und Bewegung e.v. (peb) die Einflussfaktoren für das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien in der frühen Phase der Kindheit. Damit beleuchtet die peb-Studie Motive, Hinderungsgründe und Voraussetzungen für gesundheitsorientiertes Verhalten in jungen Familien und liefert neue Erkenntnisse zur Prävention von Übergewicht.

Im Auftrag von peb wurden für die Studie, die mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wurde, insgesamt 330 Eltern von Kindern im Alter von 0-3 Jahren durch Rheingold, Institut für morphologische Marktforschung, befragt. Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass der Alltag in vielen jungen Familien oft von Konfliktvermeidung und zu wenig Regeln und Strukturen geprägt ist.

Gesunder Lebensstil braucht Regeln

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es im Alltag von jungen Familien immer weniger Regeln, Rituale und feste Essenszeiten gibt. Eltern machen ihren Kindern nur wenige Vorgaben - und das Essen wird zur Verhandlungssache, bei der zwischen Eltern und Kindern ausgehandelt wird, was, wann, wie oft und wie viel gegessen wird. So gestehen sich 42 Prozent der Eltern ein, dass es Ihnen schwer fällt, sich den Wünschen der Kinder zu wiedersetzen. Es fällt Eltern schwer, feste Regeln aufzustellen und durchzusetzen.

Ständige Konfliktvermeidung 

Viele junge Eltern versuchen, durch Medienkonsum und Lebensmittel außerhalb der Mahlzeiten ihre Kinder ruhig zu stellen, um Konflikte mit ihren Kindern zu vermeiden oder si zu lösen. Zum Teil werden Kinder bei jder kleinsten Unlustäußerung (wie Langeweile, Kummer o.ä.) durch Essen, Trinken oder den Fernseher ruhig gestellt. Dies ist vor allem auf den Anspruch der Eltern zurückzuführen, das Kind sollte immer glücklich und zufrieden sein. So stimmen 63 Prozent der Eltern der Aussage zu, trotz einigermaßen fest geplanter Mahlzeiten ihrem Kind auch zwischen den Mahlzeiten etwas zu essen zu geben, wenn es danach verlangt.